Angeln am Gardasee

Angeln am GardaseeForellen, Saiblinge, Hechte und Schleie bevölkern den Gardasee. Der größte Binnensee Italiens ist ein hervorragendes Angelgewässer und die Aussicht auf einen kapitalen Fang in einem Urlaub in einer Ferienwohnung beflügelt die Fantasie von Hobbyanglern und Freizeitfischern.

Von Carpione bis Saibling: Fischarten im Gardasee

Der Gardasee ist ein überaus fischreiches Gewässer. Noch heute fahren in den kleinen Ortschaften die Fischer mit ihren Booten hinaus zu den Fanggründen und kehren abends mit fangfrischem Fang zurück. Die Spezialitäten aus dem Wasser werden in den Restaurants und Trattorien am Seeufer frisch zubereitet und mit feinen Kräutermischungen gewürzt, bevor Sie Ihnen serviert werden. Am häufigsten kommt die Regenbogenforelle im Gardasee vor. Darüber hinaus beherbergt der See Barsche, Döbel, Schleie, Saiblinge und Hechte. Eine echte Rarität ist die sogenannte Gardaseeforelle, die unter der Bezeichnung Carpione bekannt ist. Der Fisch kommt ausschließlich im größten See Italiens vor und jeder Petrijünger träumt davon, einmal diesen schmackhaften Speisefisch am Haken zu haben. Eine große Forellenpopulation lebt darüber hinaus im Fluss Sarca, der bei Riva del Garda in den Gardasee mündet. An dem Bergfluss bestehen auch gute Aussichten, Saiblinge zu fangen.

Angeln am Gardasee nur mit Angelschein

Das Angeln am Gardasee ist nur mit einem Angelschein erlaubt. Für Touristen gibt es einen speziellen Urlauberangelschein, den Sie bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung beantragen müssen. Sind Sie im Besitz des Dokumentes, besorgen Sie sich beim örtlichen Postamt oder im Tabakladen zwei Stempelmarken, die auf den Angelschein geklebt werden müssen. Die Angellizenz ist ab dem Tag der Ausstellung 30 Tage lang gültig und wird nur einmal im Jahr ausgestellt. Während der Angeltour müssen Sie den Schein ständig mitführen und den Behörden auf Verlangen vorzeigen. In einigen kleinen Seen wie dem Bagattoli bei Dro in der oberitalienischen Provinz Trentino ist das Angeln auch ohne Lizenz erlaubt.

Angelvorschriften am Gardasee

Das Angeln im Gardasee ist an bestimmte behördliche Vorschriften gekoppelt. Zwar können Sie das ganze Jahr hindurch Forellen, Saiblingen und Barschen nachstellen, allerdings gelten für bestimmte Fischarten zu festgelegten Zeiten Schonzeiten, die zwingend einzuhalten sind. Geangelt werden darf tagsüber von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang. Das Nachtangeln ist mit dem Urlauberangelschein nicht gestattet. Vorschriften gelten darüber hinaus hinsichtlich der Menge der gefangenen Fische und bei Mindestmaßen. Keine Einschränkungen gelten bezüglich des Angelns vom Boot aus. Einzige Voraussetzung für den Einsatz des Wasserfahrzeugs: Das Boot muss für den Betrieb auf dem Gardasee zugelassen sein.

Ferienwohnung am Gardasee im Angelurlaub

Wer einen Angelurlaub am Gardasee plant, muss sich im Vorfeld der Reise mit der passenden Unterkunft auseinandersetzen. Im Gegensatz zu einem Hotelzimmer bietet eine Ferienwohnung einige Vorteile. Die meisten Freizeitfischer setzen auf eine eigene Angelausrüstung und leihen das Equipment nicht vor Ort in einem Angelgeschäft. Wegen des begrenzten Platzangebotes im Hotelzimmer kann die Unterbringung von Angelrute, Zubehör und Kescher ein Problem werden. Darüber hinaus soll der frische Fang natürlich am Abend in der Pfanne oder auf dem Grill brutzeln. Die Ferienwohnungen am Gardasee verfügen über eine komplett eingerichtete Küche, wo Sie die Fische zubereiten können. Einige Unterkünfte sind sogar mit Terrasse und Grill ausgestattet, sodass der Zubereitung unter freiem Himmel nichts mehr im Wege steht.

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