Gardasee Fährverbindungen

Fähren am GardaseeDie Umrundung des Gardasees mit dem Auto kann in den Sommermonaten aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu einer zeitraubenden Angelegenheit werden. Schneller geht es mit einer Fährverbindung.

Schnellverbindungen mit dem Tragflächenboot

Die schnellste Verbindung zwischen zwei Orten am gegenüberliegenden Ufer des Gardasees bildet nicht der Landweg. Der größte See Italiens ist mehr als 50 km lang und bis zu 17 km breit. Allein diese Ausmaße rechtfertigen den Einsatz von Gardasee Fährverbindungen, um von einem Ort zum anderen gelangen. Zahlreiche Fahrrouten werden von Tragflächenbooten bedient. Diese schnellen Boote verkürzen die Fahrzeit zwischen den Orten am Seeufer um ein Vielfaches und werden von Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen häufig genutzt. Mit der Benutzung der modernen Wassertaxis sparen Sie viel Zeit und Nerven, denn in den Sommermonaten sind die engen Straßen am Seeufer oft überlastet. Die Passagierfähren sind den ganzen Sommer hindurch in Betrieb. Mitten auf dem Gardasee hebt sich der Rumpf der Tragflächenboote aus dem Wasser, wodurch der Reibungswiderstand vermindert wird und höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Die Preise für eine Überfahrt richten sich nach dem Start- und Zielpunkt und damit der Länge der Strecke. Sie werden alljährlich angepasst.

Gardasee Fährverbindungen mit der Autofähre

Zu den wichtigsten Verkehrsmitteln auf dem Gardasee gehören die Autofähren. Sie können mit dem Pkw, dem Motorrad, dem Fahrrad und von Fußgängern genutzt werden. Die Schiffe sind langsamer als die Tragflächenboote, dafür haben Sie während der Überfahrt die Gelegenheit, die spektakulären Uferregionen von der Wasserseite aus zu bewundern. Ganzjährig verkehren Autofähren zwischen Torri del Benaco am Ostufer des Gardasees und Toscolano-Maderno am Westufer. Die Autofähre zwischen Riva del Garda am Nordufer und Desenzano am Südufer verkehrt nur zu bestimmten Zeiten. Lediglich in den Sommermonaten besteht eine Fährverbindung zwischen Malcesine und Limone sul Garda. Die Autofähre befördert zwischen Juni und September Passagiere und Fahrzeuge vom Westufer zum Ostufer und umgekehrt. Da nur eine begrenzte Anzahl an Stellplätzen für Pkws auf den Gardasee Fähren zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, rechtzeitig die Ablegestelle aufzusuchen. Insbesondere in der Hochsaison wird das Verkehrsmittel gern und häufig genutzt. Tickets für die Überfahrt erhalten Sie in den jeweiligen Abfahrtshäfen. Sollten die Schalter geschlossen haben, können Sie auch an Bord ein Ticket lösen.

Entspannung auf dem Sonnendeck während der Überfahrt

Für die rund 50 km lange Strecke von Riva del Garda bis nach Desenzano benötigt die Autofähre knapp fünf Stunden. Während dieser Zeit haben Sie die Gelegenheit, auf dem Sonnendeck die Seele baumeln zu lassen und im mediterranen Klima zu entspannen. Erst auf einer Bootsfahrt wird deutlich, wie kontrastreich und vielfältig die Uferregionen sind. Hoch ragen die Zweitausender im nördlichen Bereich des Gardasees rund um Riva del Garda auf. Auf Höhe der Ortschaften Toscolano-Maderno und Garda wird das Gelände flacher und die Gardaseeberge gehen in eine hügelige Moränenlandschaft über. Ganz im Süden beginnt die Po-Ebene, die sich bis zum Mündungsgebiet des Flusses an der Adria erstreckt. Zu den Auffälligkeiten am Gardasee gehören die unterschiedlichen Windverhältnisse. Während der Wind bei Ihrer Abfahrt in Riva noch kräftig bläst, herrscht am Südufer in Desenzano und Sirmione nahezu Windstille. Die Ticketpreise für eine Überfahrt richten sich nach der Personenanzahl und der Größe der zu befördernden Fahrzeuge.

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