Wandern am Gardasee

Wandern am GardaseeDas Bergmassiv Monte Baldo, die Hochplateaus von Tignale und Tremosine sowie das malerische Ledrotal mit dem gleichnamigen See sind die populärsten Wanderregionen am Gardasee.

Monte Baldo: Wanderparadies am Ostufer

Am Ostufer des Gardasees erstreckt sich das 30 km lange Bergmassiv Monte Baldo mit seinen bis zu 2.200 m hohen Gipfeln. Traumhafte Wanderpfade durchziehen die Gebirgslandschaft, die von grünen Hochebenen, steilen Felswänden und einer artenreichen Vegetation geprägt ist. Ausgangspunkt für die meisten Wanderungen im Monte-Baldo-Massiv ist die Ortschaft Malcesine, wo sich die Talstation einer Seilbahn befindet. Entweder steigen Sie am höchsten Punkt aus, um in hochalpinem Gelände über steinige Pfade zu wandern oder Sie verlassen die Gondel an der Mittelstation und wandern über den Ventrar Weg nach San Michele. Sie passieren tiefe Schluchten und grüne Hochebenen und folgen unterwegs den rot-weiß-roten Markierungen. Ambitionierte Wanderer haben die Möglichkeit, über den Fernwanderweg Sentiero delle Creste innerhalb von zweit Tagen bis nach Bocca di Neve im Trentino zu wandern.

Wanderungen zum Ledrosee

Der Ledrosee ist ein Bergsee, der im gleichnamigen Alpental liegt. Das Ledrotal nimmt am Nordufer des Gardasees seinen Anfang. Eine Wanderung führt an senkrecht aufragenden Felswänden entlang über eine schmale Serpentinenstrecke, die sich in das Hochtal empor windet. Der Schotterweg ist nur für Mountainbiker und Wanderer zugelassen. Die Aussichten auf die blaue Wasserfläche des Gardasees sind an vielen Punkten grandios. Sie passieren das verfallene Restaurant Belvedere, das sich hoch über dem Gardasee an der Straße erhebt. Weiter geht es über den alten Ponale-Wandersteig, der teilweise über in den Fels gehauene Steinstufen nach oben führt. Konditionsstarke Wanderer erreichen den malerischen Ledrosee nach knapp drei Stunden. Vier kleine Bergdörfer liegen am See und mehrere Badestrände laden nach der kräftezehrenden Tour zu einem Sprung in das kühle Wasser ein.

Wilde Berglandschaften im Papiermühlental

Wild und ungezähmt präsentiert sich die Berglandschaft der Gardaseeberge im Valle delle Cartiere. Das Papiermühlental verdankt seinen Namen den zahlreichen Papiermühlen, die vom Ende des 19. bis in die 60er Jahres des 20. Jahrhunderts in Betrieb waren. Heute ragen die Ruinen als steinerne Zeugen der wirtschaftlichen Nutzung am Ufer eines Bergflusses auf. Startpunkt für eine Wanderung durch das Papiermühlental ist Toscolano-Maderno am südwestlichen Ufer des Gardasees. Einen Zwischenstopp legen Sie an der restaurierten Mühle Maina Inferiore ein. In der voll funktionsfähigen Mühle wird die historische Art der Papierherstellung anschaulich demonstriert. Der kleine Bergfluss lädt mit vielen lauschigen Plätzchen zu einem Picknick ein. Die Wanderung ist nicht schwierig und die Strecke durch das Tal kann auch mit dem Mountainbike befahren werden.

Wandern am Gardasee im Parco della Lessinia

Der Parco della Lessinia ist ein Naturpark am Gardasee, der sich auf einer Fläche von rund 10.000 Hektar erstreckt und 25 km östlich von der Ortschaft Bardolino beginnt. Es ist unmöglich, den landschaftlichen Reichtum des Naturparks an einem einzigen Tag zu erfassen. In flachen Talmulden zwischen blühenden Hochebenen liegen verträumte Dörfer und auf steilen Felsvorsprüngen stehen die Reste mittelalterlicher Burgen und Schlösser. In der Ortschaft Bolca befindet sich ein Fossilienmuseum und im Dorf Molnia können Sie zahlreiche historische Mühlen bewundern. Wenn Sie Wanderungen im Naturpark Parco della Lessinia planen, entscheiden Sie sich für eine Ferienwohnung am Ostufer des Gardasees in der Umgebung des Weinortes Bardolino.

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